FAQs

Häufig gestellte Fragen zu Ihrer Rehabilitation

Alle Fragen auf einem Blick:

1. Was ist der Unterschied zu einer stationären Rehabilitation?

Die Behandlung im Rahmen einer ambulanten Rehabilitation unterscheidet sich in erster Linie dadurch von einer stationären Rehabilitationsmaßnahme, dass Sie im Anschluss an die tägliche Behandlungseinheit, Ihre Zeit wieder zuhause im Kreise Ihrer Angehörigen verbringen. Eine ambulante Rehabilitation ist in vielen Fällen intensiver als die Behandlung in einer stationären Rehabilitationseinrichtung.

2. Ist die Einrichtung eine Physiotherapiepraxis?

Nein, das Therapiezentrum PRO ist keine Physiotherapiepraxis sondern eine Tagesklinik für ambulante Rehabilitation für den Fachbereich der Orthopädie.

Was unterscheidet eine Tagesklinik von einer Physiotherapiepraxis?

In einer Tagesklinik für ambulante Rehabilitation werden Patienten von Fachärzten für Orthopädie, Psychologen, Physiotherapeuten, Masseuren, Sportwissenschaftlern, Ergotherapeuten und Diätassistenten behandelt. Außerdem ist ein Sozialdienst vorhanden. Kurz eine Tagesklinik ist eine Klinik ohne Betten.

3. Welche Therapien werden durchgeführt?

Die Therapien unterscheiden sich nach Alter, Art der Erkrankung, Leistungsfähigkeit und Behandlungsphase, deshalb erarbeiten wir nach der Aufnahmeuntersuchung für jeden Patienten ein individuelles, wöchentliches Therapieprogramm aus Einzel- und Gruppentherapien, das im Laufe der Behandlung permanent angepasst wird. So können wir für Sie eine optimales Rehabilitationsergebnis erzielen.

So ist z.B. eine Gruppentherapie im Bewegungsbad erst nach Abschluss der Wundheilung ab Mitte der zweiten Woche möglich, dafür ist in der ersten Woche die manuelle Entstauungstherapie durch unsere Masseurin eine wichtiger Therapiepunkt. Bei Patienten mit Operationen an Knie oder Schulter ist ein Sequenztraining mittels Bewegungsschiene notwendig. Patienten nach Rücken- und Schulter-operationen benötigen außerdem auch eine ergotherapeutische Behandlung zur Wiederherstellung der Bewegungsmotorik.

4. Was gehört zum Leistungsspektrum?

Zu unserem Leistungsspektrum gehört:

die Anschlussheilbehandlung

Wenn Sie einen operativen Eingriff an den Gelenken oder an der Wirbelsäule haben, dann ist in vielen Fällen wie z.B. nach Endoprothesenoperation an Hüfte/Knie/Schulter und Sprunggelenk, nach Operationen von Sehnen oder Bandrupturen und nach operativ versorgten Frakturen sowie Dekompressionen an der Wirbelsäule und Bandscheibenvorfälle

die Rehabilitation bei chronischen Rückenerkrankungen

Wenn Sie eine Rückenerkrankung haben, die operativ nicht behandelt werden kann und bei der die üblichen ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sind oder nicht ausreichend sind, dann besteht die Möglichkeit zur Durchführung einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme in unserer Einrichtung.

die postrehabilitative Physiotherapie

Nach Abschluss der ambulanten Rehabilitationsmaßnahme sind weitere physiotherapeutische Maßnahmen auf Rezeptbasis notwendig. Wenn Sie Ihre Rehabilitation in unserer Einrichtung durchgeführt haben, dann bieten wir Ihnen die Möglichkeit, auf Wunsch die indikationsbezogene postrehabilitative Physiotherapie in unserer Einrichtung durchzuführen.

die gerätegestützte Krankengymnastik

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) ist eine aktive Behandlungsform der Physiotherapie, bei der medizinische Trainingsgeräte und Zugapparate eingesetzt werden. Das Ziel dieser Therapieform ist die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Die Krankengymnastik am Gerät ist ein wichtiges Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen, kann aber auch in der Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden.

die Physiotherapie nach operativen Eingriffen an den Gelenken

Im Anschluss an eine Gelenkoperation ist nicht in allen Fällen eine ambulante Rehabilitation notwendig. So kann z.B. nach einer Meniskusoperation am Knie auf eine ambulante Rehabilitation verzichtet werden, wenn eine entsprechende „Rehabilitationsersetzende Physiotherapie“ durchgeführt wird. Bei der Rehabilitationsersetzenden Physiotherapie handelt es sich um individuelle Kombinationen aus Manueller Therapie, manueller Lymphdrainage und Krankengymnastik am Gerät und manueller Therapie, zweimal wöchentlich.

5. Welcher Kostenträger ist für meine Reha zuständig?

In der Regel kümmert sich der Sozialdienst des Krankenhauses in dem Sie operiert wurden um die Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers. Die Zuständigkeit eines Kostenträgers kann erst nach Vorlage aller Fakten festgestellt werden. Als Faustregel gilt hier, steht man noch im Arbeitsverhältnis ist der Rentenversicherungsträger zuständig, ist man bereits Rentner, ist die Krankenkasse zuständig.

6. Mit welchen Kostenträgern bestehen Versorgungsverträge?

Gesetzliche Krankenversicherung

Wir haben mit der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände und dem Verband der Angestellten Krankenkassen einen Versorgungsvertrag abgeschlossen und können alle gesetzlich Versicherten Patienten behandeln.

Private Krankenversicherung

Für die Behandlung von privat krankenversicherten Patienten und Beihilfeversicherten ist kein gesonderter Vertrag notwendig.

Rentenversicherung

Es besteht derzeit noch kein Vertrag mit der Rentenversicherung. Wir befinden uns in Abstimmungsverhandlungen mit der DRV Süd und werden über den Vertragsabschluss auf unserer Webseite informieren.

7. Muss ich Eigenbeteiligung leisten?

Ja, der Kostenträger verlangt bei der ambulanten Rehabilitation pro Behandlungstag eine Eigenbeteiligung von 10 €. Über drei Wochen liegt die Eigenbeteiligung bei 150 € (im Vergleich dazu liegt die Eigenbeteiligung bei der stationären Rehabilitation bei 210 €).

8. Wie komme ich zur Behandlung ins Therapiezentrum PRO?

Wir haben einen kostenlosen Fahrservice für unsere Patienten, Sie werden bequem von Zuhause abgeholt und wir bringen Sie im Anschluss daran wieder zurück. Bei unserem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Sprinter, 9-Sitzer. Durch den Komforteinstieg und die Stehhöhe im Fahrgastraum ist auch mit Gehstützen ein bequemer Einstieg möglich.

9. Wer behandelt mich?

In unserem Therapiezentrum werden Sie von einem Team aus einem Facharzt für Orthopädie, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Masseuren und Ergotherapeuten behandelt. Diese werden ergänzend durch unsere Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Diätassistentin und Psychologin unterstützt. Für sozialrechtliche Fragestellungen (Rente, Selbsthilfegruppen) steht ihnen unsere Sozialpädagogin zur Verfügung.

10. Wie lange dauert die Rehamaßnahme?

Eine Rehabilitationsmaßnahme erstreckt sich über 15 Behandlungstage und muss vom Kostenträger genehmigt werden. Bei Bedarf ist eine Verlängerung der Rehabilitationsmaßnahme möglich. Wird die Rehamaßnahme durch Krankheit z.B. für 1 Tag unterbrochen, muss dieser Tag im Anschluss an die Rehabilitationsmaßnahme angehängt werden. Bei längerer Erkrankung muss die Rehabilitationsmaßnahme beendet werden.

11. Wie lange dauert der Behandlungstag?

Der Behandlungstag in unserem Therapiezentrum dauert ca. 5-6 Stunden und ist vollkommen durchorganisiert. Während dieser Zeit erhalten Sie, die individuell auf Sie abgestimmten Einzel- und Gruppentherapien, Gesundheitsvorträge sowie ergänzende Behandlungen wie Fango, Bewegungsschiene etc.

12. Pausen?

Sie haben einen operativen Eingriff hinter sich und es ist uns wichtig, Sie nicht zu überfordern, deshalb sind zwischen den Behandlungseinheiten immer wieder therapeutische Pausen enthalten. Während der Mittagspause servieren wir Ihnen dabei frisch zubereitete Voll- und vegetarische Kost.

Ein Therapietag ist anstrengend, deshalb endet unser umfangreiches Therapieprogramm täglich mit einer therapeutischen Pause. Dies ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Behandlung, damit Sie anschließend entspannt nach Hause in den Alltag zurückkehren können.

Nutzen Sie die Zeit, entspannen Sie  in unseren Relaxsesseln und lassen Sie den Behandlungstag nochmal in Gedanken an sich vorbeiziehen. Sie können die Zeit aber auch zu einem Austausch mit Ihren Mitpatienten nutzen, genießen Sie einen Kaffee in unserer Cafeteria oder sehen Sie der Lebensfreude der Kinder im Freibad von unserer Sonnenterasse aus zu bevor Sie unser Fahrdienst aus dem Aufenthaltsbereich abholt und sicher nach Hause bringt.

13. Wie geht es nach Abschluss der Rehamaßnahme weiter?

Genauso wie nach einer stationären Rehabilitation benötigen Sie noch weitere physiotherapeutische Behandlungen. Bitte kümmern Sie sich vorab schon um Termine bei Ihrem Physiotherapeuten, da diese i.d.R.  weit im Voraus ausgebucht sind.

Falls Sie die weitere Physiotherapie in unserer Einrichtung durchführen wollen, besteht die Möglichkeit sich hier mit bis zu maximal 2 Rezepten (2 Termine pro Woche für 6 Wochen) behandeln zu lassen.

Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass auf Grund unserer Rehaprogramme, Behandlungstermine für die postrehabilitative Physiotherapie nur zu bestimmten Tageszeiten (nachmittags) möglich sind.

Falls Sie sich für die Möglichkeit entscheiden, geben Sie dies frühzeitig bei unserer Sozialberatung bekannt.

14. Bekleidung

Für die Therapien tragen Sie am besten sportliche, bequeme Kleidung sowie leichte Turnschuhe,  keine Straßenschuhe. Für das Bewegungsbad bringen Sie bitte Handtuch und Ihre Badebekleidung von zuhause mit.

Im Therapiezentrum PRO stellen wir Ihnen einen Umkleideschrank zur Verfügung, damit Sie Ihre Therapiebekleidung während dieser Zeit in der Einrichtung belassen können und sich für die Therapie im Bewegungsbad umziehen können. Für den Therapiebereich stellen wir Ihnen Liegenauflagen und Handtücher zur Verfügung.